Notwendige Cookies sind immer aktiv. Statistik und Marketing nur mit deiner Zustimmung — mehr in der Datenschutzerklärung.
Wir starten unsere Rassen-Reihe mit dem deutschsten aller Hunde. Was du über Charakter, Gesundheit und das Leben mit einem Dackel wissen solltest.

Leg ein kostenloses Profil an, halte Gesundheit und Impfungen im Blick und bekomme Erinnerungen genau dann, wenn sie wichtig werden.
Wir starten in dieser Rubrik eine kleine Serie: jeden Monat eine Rasse, ehrlich vorgestellt — was sie ausmacht, was sie braucht, und wo die typischen gesundheitlichen Herausforderungen liegen. Den Auftakt macht der wohl deutscheste aller Hunde: der Dackel.
Der Dackel (auch Teckel, in der FCI offiziell Dachshund) wurde im 18. Jahrhundert für die Baujagd auf Fuchs und Dachs gezüchtet. Diese Geschichte steckt heute noch in jedem einzelnen Tier — und sie erklärt vieles. Ein Dackel ist kein Schoßhund. Er ist ein eigenständiger, mutiger, oft sturer Jagdhund, der zufällig kurze Beine hat.
Wer einen Dackel nimmt und erwartet, dass dieser auf Zuruf kommt wie ein Labrador, wird enttäuscht. Wer einen Dackel als Partner versteht — mit eigenem Kopf, hoher Intelligenz und einem ausgeprägten Sinn für die eigene Meinung — bekommt einen der charaktervollsten Hunde überhaupt.
Offiziell unterscheidet der Verband:
Und drei Haararten:
Für die meisten Familien ist der Zwergdackel kurzhaar oder rauhaar der vernünftigste Einstieg — groß genug, um nicht zerbrechlich zu wirken, klein genug für eine Stadtwohnung.
IVDD — Intervertebrale Bandscheibenerkrankung. Etwa 20 bis 25 % aller Dackel entwickeln im Lauf ihres Lebens einen Bandscheibenvorfall, manche so schwerwiegend, dass Lähmung droht. Das liegt an einer rasse-eigenen Variante des Chondrodystrophie-Gens — die kurzen Beine und die lange Wirbelsäule sind genetisch gekoppelt mit einer schnelleren Bandscheibendegeneration.
Das ist keine Kleinigkeit. Es ist die zentrale gesundheitliche Frage der Rasse.
Was du tun kannst, um das Risiko zu senken:
Es gibt mittlerweile auch genetische Tests, die das Risiko abschätzen können. Wenn du einen Welpen aussuchst, frag nach.
Wahrscheinlich ja, wenn du in einer Wohnung lebst, die nicht im fünften Stock ohne Aufzug ist, Geduld mitbringst und einen Hund willst, der dir auf Augenhöhe begegnet.
Wahrscheinlich nein, wenn du einen einfachen "Anfängerhund" suchst, viel verreist und den Hund häufig in Betreuung gibst, oder bereit bist, einen halben Tag täglich an Bewegung und Auslastung zu investieren — der Dackel ist kein Highend-Energiehund, aber Langeweile lässt er sich nicht gefallen.
Im nächsten Monat: die Französische Bulldogge. Bis dahin: Schöne Frühlingsspaziergänge auf gerader Strecke.